"BI" - Business Intelligence

THEMA: Der Begriff "BI"

Business Intelligence - für uns "Alter Wein in neuen Schläuchen"

Der Begriff "BI" - "Business Intelligence" - ist nicht etwa eine brandaktuelle Erfindung im Zuge der rasant wachsenden technologischen Innovation, sondern wurde bereits Ende der 1950-er Jahre erstmalig in der Literatur öffentlicht erwähnt, wenn auch rudimentär und dem damaligen Stand entsprechend. Den in der Literatur ersichtlichen Aufschwung erlebte die Nomenklatur "BI" erst gegen Ende der 1990-er Jahre, also lange nachdem Systeme wie von MICsoftware schon erfolgreich in den zugrunde liegenden Kernkompetenzen im Einsatz waren.

Die Bezeichnung "Intelligence" ist dem amerikanischen Sprachgebrauch zuzuordnen und darf nicht direkt mit dem deutschen Verständnis von "Intelligenz" gleich gesetzt werden. Das gilt analog für "AI" = "Artificial Intelligence", das oft fälschlicherweise als "künstliche Intelligenz" übersetzt wird, oder "Intelligence" im Zusammenhang mit Geheimdiensten (so z. B. CIA). In diesem Zusammenhang geht es schlichtweg um Informationssammlung und deren Bewältigung, also letzten Endes um möglichst geeignete Aufbereitung entsprechend der zugrunde liegenden Organisationen und Ziele.

Die wertvollen Funktionalitäten in unseren Modulen der Kernkompetenzen wurden in der Praxis dadurch nicht geschmälert, ganz im Gegenteil, nach der Entschleierung der anfänglichen "BI"-Euphorie wieder geradezu aufgewertet. Wirklich neue Erkenntnisse, dass durch die "BI"-Nomenklatur eine neue und intelligentere Welle an Lösungsansätzen ins Leben gerufen werden konnte, haben sich für uns nicht bestätigt, denn konkret entpuppt sich der Trendsetter bei genauerem Hinsehen, zumindest für uns, als "Alter Wein in neuen Schläuchen".

Das Positive, das wir der "BI"-Welt abringen können, ist die stärkere Betonung übergrei- fender Betrachtungsweise und die Fragestellung nach Sinn und Zweck von Controlling- und Reportingsystemen und die Relativierung der erzielten Ergebnisse mit den gewünschten Zielen. Das aber war für uns schon immer eine Selbstverständlichkeit. Die zugrunde liegenden Leistungen für die Belange des Controllings, Reporting und Costings sind damit zu keiner Zeit in Frage gestellt worden und auch nicht ersetzbar. Ohne Spitzenleistungen in diesen Basisdisziplinen ist der Begriff "BI" Schall und Rauch. Sofern vor diesem Hintergrund keine Irreführungen oder gar Nachteile durch Vernachlässigung der Kernkompetenzen für den Anwender entstehen ist gegen eine vernünftig dosierte Einbindung in die Controlling- & Reportingwelt nichts einzuwenden und wird - wenn auch mit mit relativ geringem Werte- zuwachs im Hinblick auf die erforderlichen Kernleistungen - gerne von uns mitgetragen.

 

Für MICsoftware war "BI" im ursprünglichen Sinn schon immer praktizierte Selbstverständlichkeit.