Toplevel Planung

Advanced Planung, Alternativen und Simulation

Transparente Planung mit Alternativen und Simulation sind unverzichtbar für vorausschauende Verantwortung

Der Bereich „Planung und Simulation“ ist vollständig in das Toplevel-System integriert und arbeitet interaktiv mit allen Datenarten des Toplevel-Standards:

  • Alle Vorjahreswerte der strukturell vorbelegten Standard-Datenarten
  • Plandaten
  • SOLL-Daten
  • Hochrechnungen nach verschiedenen Berechnungsarten
  • "Last Estimates" - Forecast auf aktueller IST-Basis
  • Erfassung, Änderung und Speicherung von zusätzlichen Daten im IST-Bereich

Das zentral und übergreifend ausgelegte Modul greift auf alle Daten der Mandanten aus der zugrunde liegenden Hierarchie und stellt eine Vielzahl standardisierter und hifreicher Funktionen aus der praktischen Anwendung bereit.


■ Selektive und automatische Hochrechnungen
■ Ermittlung der Restperioden
■ Planermittlungsverfahren
■ Umlagen von Pauschalwerten auf Monatsperioden
■ Steuerung der Verteilung je Position durch Kennzeichen
■ Sichern und Verwalten von Planalternativen
■ „Simulation & Analysen“ mit Ampelfunktionalität
■ „Bottom-up"-Konsolidierung auf Mandantenebene
■ „Top-down"-Verteilung von Positionen

Hoch standardisierte Planungsverfahren

"PLAN" / "Budget"
Der originale "PLAN" kann als das originale "BUDGET" verstanden werden und beinhaltet die zentralen Planzahlen, die i. d. R. einmalig für das gesamte Jahr bestimmt und dann unverändert für Vergleiche und Entwicklungen archiviert werden. Im MIC System bildet der Standard Planbereich das in diesem Sinne definierte Budget ab, die Standard-Auswertungen mit Plan- und Plan-Ist-Vergleichen beziehen sich auf diese originären"Planwerte".

"SOLL"
Unter der Datenart "Soll" werden die zu erreichenden und noch realisierbaren Planziele verstanden. Soll-Werte können aus allen verfügbaren Datenarten erstellt werden.

"Hochrechnung" (HR)
Als "Hochrechnung" ist die Änderung des PLANS/BUDGETS (Originalplanes) für die Restperioden auf der Basis von IST-Werten bis zu dem aktuellen Berichtsmonat zu verstehen. Hochrechnungen werden je nach Organisationsstruktur zu festgelegten Berichtsperioden oder im Bedarfsfall erstellt. Die Hochrechnungen werden in vollständig integrierten Alternativenbereichen verwaltet, in denen die dauerhafte Archivierung und Pflege und die Bereitstellung für Auswertungen ermöglicht wird.

"Last Estimate" (LE)
"Last Estimates" bedeuten sog. "letzte Abschätzungen", die aus neusten Hochrechnungen auf aktueller IST-Basis erzeugt und als zusätzliche Alternativen archiviert und bereitgestellt werden. Zweck der LE ist die aktuelle Anpassung an die IST-Situation als Ergänzung zu dem zentralen Budget und den definierten Hochrechnungen.

Schnelle Realisierung der Planalternativen

Generell können die Basiswerte und Ergebnisse der Ist-Daten, der bereits erstellten Planzahlen oder Alternativen beliebiger Perioden als Ausgangsdaten für die Planung und Generieren von Alternativen herangezogen werden. Automatische Erhöhung/Verminderung einzelner Positionen können prozentual oder in Festbeträgen bearbeitet werden, wodurch spezielle Szenarien unter bestimmten Restriktionen und Zielsetzungen erzeugt werden.

Als Anwender sind Sie jederzeit in der Lage, durch direkte Änderung von Ausgangsdaten Ertrags-Optimierungen, Kosten- und Aufwands-Minimierungen oder beliebige Simulationen zu erzeugen und unmittelbar deren Auswir-kungen an den Auswertungsergebnissen zu verfolgen.

Mit integriertem Forecasting, Hochrechnungen und „Last Estimates“ können sowohl rollierende Planungsprozesse, als auch komplexe Top-Down- oder detaillierte Bottom-Up-Planungen schnell und sicher realisiert werden. Durch die hochgradige Standardisierung und Automatisierung und - last but not least – durch unsere systemeigene Organisation werden für den Anwender selbst die komplexen Vorgänge der Planungs- und Alternativenerstellung einschließlich deren Fortschreibung und Verwaltung zur einfach handhabbaren Routine.

Geplant werden kann auf jeder Ebene - detailliert oder grob, wie gewünscht und erforderlich. Der für die Bearbeitung vorgesehene Mandant wird in der Baumstruktur markiert und über die Schaltfläche „Planung & Simulation“ aufgerufen.

Der Funktionsbereich des Planungssystems

Aus der Generator-Basisdatei wird die individuelle Planungs- und Simulationsumgebung pro Berichtsstruktur erzeugt und kann somit individuell für jeden Toplevel genutzt werden.

Konfigurationsdialoge

Die Die Arbeiten im Planungsbereich wird durchgängig wie in allen MIC-Modulen durch intuitiv bedienbare Auswahl- und Steuerungsdialoge unterstützt. So können beispielsweise Vorgaben aus dem IST-, Plan-, Soll-, HR- oder dem LE-Bereich über diese Dialogoberflächen direkt aus der MIC-Datenbank ausgelesen werden. Die Vorgaben können wahlweise nur als Einzelperiode oder auch mit oder ohne Gesamtbereich eingelesen, bearbeitet und punktgenau gespeichert gespeichert werden.

Reportbereich für Vorbelegungen

Um eine verlässliche Planungsgrundlage für den aktuell zu erstellenden Planbereich zu erhalten, können integrierte Info- und Reportspalten mit den standardmäßig vorgeschlagenen oder je Spalte mit individuell zusammengestellten Anhaltswerten belegt werden. Mit den ein- und ausblendbaren Info- und Reportspalten werden die entsprechenden Bearbeitungsfunktionen zugänglich. Alle Datenarten und definierten Spalten können in diesen Bereich eingelesen und zusätzlich verarbeitet werden. Die Ergebnisse stehen für die direkte Simulation und Verwendung in dem Planungsprozess zur Verfügung.

Für die Vorbelegung von Daten in einer ausgewählte Zielspalte des Info- und Reportbereichs steht eine umfassende Auswahl von standardisierten Funktionen zur verfügung. Alle verfügbaren Datenarten und Datenbereiche können genutzt und miteinander in Verbindung gebracht werden.

Simulation mit Alternativen

Die Simulation ermöglicht eine Auswertung für je zwei dynamisch abrufbare Spalten der Planung und Simulation. Die Auswertungen zeigen neben den Originalwerten alle absoluten und prozentualen Abweichungen mit integrierter Ampelfunktion an. Zusätzlich kann jede Position per Drilldown bis auf die zugehörigen Datenbankwerte verfolgt werden.

Top-Down-Verteilung von verdichteten Positionen

Die Festlegung eines Budgetwertes bedeutet, dass eine markierte Position aus einer Vorgabespalte als Basiswert für die Top-Down-Planung fixiert wird. Nach dieser Position richten sich die abhängigen Positionen.

Die Verteilung der Jahreswerte auf die Monate kann nach jeder Umlageart für Pauschalperioden vorgenommen werden. Die in dem Top-Down-Verfahren ermittelten Werte werden in die Jahresspalte übertragen und können von dort über die verschiedenen Umlagen auf die Monate der Restperioden verteilt werden. Für die Verteilung stehen die auch einzeln ausführbaren Funktionen des Standards zur Verfügung. Die hier gezeigte Alternative führt eine automatische Verteilung nach der hinterlegten Konfiguration aus, die bis auf Positionsebene festgelegt werden können.