Lowlevel-Datenbasis

Die Lowlevel-Datenbasis - unternehmensweit verwendbar

Das Lowlevel-Interface stellt eine zentrale Datenbasis für das gesamte Unternehmen bzw. Firmengruppe/Konzern dar

Wenn das Konzept der Basisdaten nach den gewünschten Kriterien und Inhalten vollständig erstellt ist, ist die Frage zu klären, in welchen aktiv genutzten Systemen des Anwenderumfeldes die gewünschten Informationen enthalten sind. Die ermittelten Datenquellen können von unterschiedlichen Herstellern stammen und sind in der Regel von eigener Logik geprägt, mit jeweils individuell verschieden Dateistrukturen und relationalen Verflechtungen. Deshalb muss die Herkunft der Daten in der folgenden Reihenfolge analysiert und bearbeitet werden:

  • Hostsysteme
  • Dateien
  • Feldinhalte

Alle maschinell lesbaren Datenquellen

Das Lowlevel-System ein Bestandteil Kern des Systemkerns in dem Data-Warehouse und steht in direkter Verbindung mit den üblichen Datenquellen:

  • Rechnungswesen, Finanzbuchhaltung, Faktura
  • Personalwesen, Lohn und Gehalt
  • Auftragsabwicklung, Bestellwesen, Einkauf
  • Materialwesen, Lager, Apotheke
  • Produktiv-, Informations- und Verwaltungssysteme (IS / ERP / PPS)
  • Healthcare: Krankenhausinformationssysteme (KIS)
  • Healthcare: OP-, Radiologie-, Laborsysteme u. a.
  • Sonstige beliebige Datenquellen

Bereitstellung der Ausgangsdaten

Für die Bereitstellung der Ausgangsdaten ist nur ein lesender Zugriff auf die etreffenden Hostsysteme erforderlich. Die Daten und Strukturen der Hostsysteme werden nicht beeinträchtigt. Im Einzelfall ist zu prüfen, ob bei extrem großen Datenmengen das Datengerüst aus den meist umfangreich angelegten Hostsystemen auf ein relevantes und für die Zieldefinition ausreichendes Maß reduziert werden kann. Dadurch werden erfahrungsgemäß bereits im Vorfeld unnötig lange Laufzeiten vermieden und die Performanz ohne Beeinträchtigung der Auswertungsqualität gesteigert. Für die Aktivierung der fertig konzipierten Schnittstellen sind je nach Anforderung und Wunsch mehrere Varianten möglich, z. B.:

Analyse neuer Datenquellen

Bei der Analyse der Datenquellen werden zunächst alle Hostsysteme bestimmt, in denen die aufgelisteten und für die Ergebnisberichte erforderlichen Daten enthalten sind. Danach werden innerhalb der einzelnen Hostsysteme die Tabellen einschließlich der relationalen Verflechtungen lokalisiert, die als externe Basis für die Versorgung der Schnittstellen an das MIC Schnittstellen-Interface ausgegeben werden können.

Fertige Schnittstellen

Für zahlreiche handelsübliche Hostsysteme liegen bereits fertige Schnittstellen vor, die in unserem qualifizierten MIC-Interface des Lowlevel-Systems atuell gepflegt werden und sofort einsatzfähig sind. Dort erfolgt auch die endgültige Zusammenführung und Verarbeitung der Schnittstellentabellen aus den bereitgestellten Tabellen. Die Übernahme aus Fremdsystemen kann individuell auf die gemäß Zieldefinition gewünschten Felder beschränkt werden, die hohe Flexibilität und Autonomie unserer Datenversorgung ermöglicht jederzeit, bei Bedarf noch weitere hinzuzufügen oder neue Felder durch Berechnung zu erzeugen.

  • Aktualisierung über eine im Hostsystem eingerichtete Selektionsoberfläche
  • Aktualisierung über eine Selektionsoberfläche mit ODBC-Verbindung
  • Automatische Aktualisierung über Zeitsteuerung (z. B. zur Nacht bei geringerer Serverbelastung)

Manuelle Aktualisierung

Auch wenn die übliche Art der Datenversorgung vollautomatisch bevorzugt wird, ist auch eine Aktualisierung mit manueller Selektion zu jeder Zeit möglich, für den Anwender wird dafür eine frei definierbarer Periodenauswahl bereitgestellt.

Die Lowlevel-Datenbasis bietet einen Drilldown der besonderen Art. Statt nur die wenig aussagefähigen Einzelwerte zu den Verdichtungen zu sehen, stehen in diesem Zusammenhang das gesamte Spektrum der Lowlevel-Systeme zur Verfügung, einschließlich der Report-Linkup-Sichten. Die Evaluierung wird professionell unterstützt, das Hostsystem wird erheblich entlastet und der Anwender hat alle Verdichtungsebenen bis zu den Details in direktem Vergleich zu den Lowlevel-Ergebnissen im Zugriff.

Die Praxis der MIC-Datenversorgung

Wir machen Leistungen schnell sichtbar

Zahlreiche Schnittstellen zu verbreiteten Hostsystemen und Datenquellen sind bereits standardmäßig zu 100% realisiert und sofort nach der technisch einfachen Verbindung voll-automatisch lauffähig. Das MIC-Interface leistet als hoch standardisiertes Kommunikations-programm nicht nur die 1:1-Übernahme der relevanten Quelldaten in das autonome Data-Warehouse, sondern verarbeitet in voll integriertem Workflow die individuellen Fremddaten zu der standardisierten MIC-Schnittstellenbasis. Von dort werden in einem kontinuierlichen Durchgang die bereichsbezogenen Lowlevelsysteme bestückt, die dem Anwender zu direkten Auswertung zu Verfügung stehen.

Die MIC-Datenversorgung ist in dieser Perfektion und Fertigkeit als eines der wichtigsten MIC-Alleinstellungsmerkmale zu bezeichnen: Mit eindeutigen Vorteilen im Hinblick auf schnellste Verfügbarkeit, Qualität, Sicherheit, Effizienz und enorme Zeitersparnis.